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Begriff Definition
Berkenhoff, Donald

Donald Berkenhoff, geboren 1951 in Marburg, ist Regisseur und Dramaturg.

Nach einem Studium der Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt/Main arbeitete Berkenhoff zunächst als Schauspieler und Texter am Frankfurter Kabarett "Die Schmiere". Von 1984 bis 1999 leitete er das Theater stükke in Berlin, das ausschließlich Ur- und Erstaufführungen zur Aufführung brachte. Währenddessen inszenierte er als freier Regisseur u.a. an Theatern in München, Hannover, Konstanz und Kiel. Nach Stationen als Oberspielleiter an den Städtischen Bühnen Münster, am Landestheater Tübingen und am Badischen Staatstheater Karlsruhe ist er seit der Spielzeit 2011/2012 Dramaturg, Regisseur und stellvertretender Intendant am Stadttheater Ingolstadt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Donald Berkenhoff:

Eines langen Tages Reise in die Nacht am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2007)

Der moderne Tod am Badischen Staatstheater Karlsruhe (11/2007)

Kabale und Liebe bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall (6/2009)

Eine Zierde für den Verein (UA) am Stadttheater Ingolstadt (10/2011)

Wie es euch gefällt am Stadttheater Ingolstadt (12/2013)

Foxfinder am Stadttheater Ingolstadt (10/2014)

Der Fall der Götter am Stadttheater Ingolstadt (10/2017)

Wasted am Stadttheater Ingolstadt (1/2018)

Bernhard, Thomas

Thomas Bernhard, 1931 im niederländischen Heerlen geboren, 1989 im Gmunden/Östreich gestorben, war ein östereichischer Schriftsteller. Er gilt immer noch als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller Johannes Freumbichler. Viele seiner Dramen wurden von Claus Peymann uraufgeführt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken Thomas Bernhards:

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Schauspielhaus Bochum, R: Burghart Klaußner (3/2008)

Am Ziel am Bayrischen Staatsschauspiel, R: Thomas Langhoff (6/2008)

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin, R: Oliver Reese (10/2008)

Der Schein trügt am Wiener Burgtheater, R: Nicolas Brieger (1/2009)

Minetti am Pariser Théâtre National de la Colline, R: André Engel (1/2009)

Immanuel Kant am Schauspielhaus Zürich, R: Matthias Hartmann (1/2009)

Une Fête pour Boris beim Festival d'Avignon, R: Denis Marleau (7/2009)

Immanuel Kant am Berliner Ensemble, R: Philip Tiedemann (12/2010)

Einfach kompliziert am Burgtheater/Berliner Ensemble, R: Claus Peymann (2/2011)

Elisabeth II. am Berliner Ensemble, R: Ursula und Gert Voss (6/2012)

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Burgtheater Wien, R. Jan Bosse (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Holzfällen am Theater Graz (1/2014) (wofür Regisseur Krystian Lupa 2014 den Nestroy-Preis erhielt)

Die Macht der Gewohnheit am Berliner Ensemble (3/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Der Theatermacher bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel (7/2017)

Der Theatermacher am Schauspiel Dortmund (3/2018)

Alte Meister im Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Andere Beiträge
zu Thomas Bernhard:

Thomas Bernhard und Salzburg: Die Notlicht Affäre (7/2007)

Grabtafel von Thomas Bernhard gestohlen (1/2014)


Link:

www.thomasbernhard.at

Bicker, Björn

Björn Bicker, 1972 in Koblenz geboren, ist Dramatiker und Dramaturg.

Bicker arbeitete von 1999 bis 2001 als Dramaturgieassistent und Dramaturg am Wiener Burgtheater, von 2001 bis 2009 war er unter Frank Baumbauer Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Dort erfand, entwickelte und leitete er gemeinsam mit Peter Kastenmüller und Michael Graessner die Stadtprojekte "Bunnyhill" (2003–2006) und Illegal (2007–2008). Gemeinsam mit Malte Jelden entwickelte und kuratierte er 2008 das Projekt Doing Identity – Bastard München an den Kammerspielen. Unter Intendant Johan Simons entwarf er dort 2013 das Stadtprojekt "Urban Prayers".

Björn Bicker schreibt Stücke, auch unter dem Pseudonym Polle Wilbert. Für das Abschiebe-Stück "Deportation Cast" erhielt er 2012 den Deutschen Jugendtheaterpreis. 2013 erschien sein erster Roman: Was wir erben. Im Oktober 2013 hielt er auf dem Jubiläumskongress des Wiener Burgtheaters einen Vortrag zu der Frage, wem das Theater gehört, und plädierte darin für ein Theater der Teilhabe.

Nachtkritiken zu Inszenierungen nach Texten von Björn Bicker:

Am Tag der jungen Talente am Staatstheater Nürnberg (4/2008)

Illegal an den Münchner Kammerspielen (6/2008)

Europa. Illegal am Theater Freiburg (3/2009)

Mein Teppich ist mein Orient am Theater Bielefeld (9/2010)

Cabinet – Ein deutsch-türkischer Theaterbasar am Theater Freiburg (10/2010)

Arrivals I am Zürcher Theater Neumarkt (10/2013)

Deportation Cast am Staatstheater Oldenburg (11/2013)

Urban Prayers am Deutschen Theater Berlin (9/2015) (Im Rahmen von "Götter")

Das letzte Parlament (Ghost Story) am Staatstheater Mainz (8/2018)

Texte von Björn Bicker auf nachtkritik.de:
Für ein Theater der Teilhabe – Vortrag über die Frage, wem das Theater gehört zum 125. Burgtheater-Jubiläum (10/2013)

Weitere Beiträge zu Björn Bicker auf nachtkritik.de:

Was wir erben Roman (7/2013)

Andere Projekte von Björn Bicker:

New Hamburg loves Veddel am Hamburger Schauspielhaus (5/2014) (Mitarbeit)

Links:

www.bjoernbicker.de

Bieito, Calixto

Calixto Bieito, am 2. November 1962 im spanischen Miranda de Ebro geboren, ist Theater- und Opernregisseur.

Bieito studierte Spanische Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Barcelona sowie Regie am Theaterinstitut Diputació in Barcelona, u.a. bei Jerzy Grotowsky, Peter Brook, Giorgio Strehler, Ingmar Bergman und Andrzej Wajda.

Von 1999 bis 2011 war er künstlerischer Leiter des Teatre Romea in Barcelona sowie in den Jahren 2010 und 2011 des Festival Internacional de las Artes de Castilla y León. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des Barcelona Internacional Teatre (bit), einer Plattform für die Realisierung von Projekten von Künstlern und Theatern aus aller Welt. Seit 2001 an arbeitet Bieito auch regelmäßig im deutschsprachigen Raum, zuerst als Opernregisseur an Häusern wie der Staatsoper Hannover oder der Komischen Oper Berlin, später auch auch als Schauspielregisseur.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Calixto Bieito:

Tirant lo Blanc im Berliner HAU (9/2007)

Don Karlos am Nationaltheater Mannheim (6/2009)

Lulu am Nationaltheater Mannheim (10/2009)

Bernarda Albas Haus am Nationaltheater Mannheim (4/2011)

Das große Welttheater am Theater Freiburg (11/2011)

Der Kirschgarten am Residenztheater München (5/2012)

Das Leben ein Traum am Nationaltheater Mannheim (9/2012)

Leonce und Lena. Dunkle Nacht der Seele am Residenztheater München (6/2013)

Bluthochzeit am Theater Basel (1/2014)

Die Räuber am Nationaltheater Mannheim (6/2015)

The Fairy Queen am Staatstheater Stuttgart (1/2016)


Link:
www.calixtobieito.com

Biel, Mirja

Mirja Biel, geboren 1977 in Kiel, ist Regisseurin. 

Nach einer Ausbildung zur Theatermalerin am Theater Lübeck studierte sie Literatur-, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Berlin. 2003 bis 2017 Studium der Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg. Von 2008 bis 2014 arbeitete Mirja Biel als Regieduo Biel/Zboralski mit Joerg Zboralski zusammen. Von 2013 bis zur Saison 2015/2016 war Biel Hausregisseurin in Bonn.


nachtkritiken zu Inszenierungen von Mirja Biel:

Die bitteren Tränen der Petra von Kant am Theater Bremen (10/2008)

Anton Reiser (Co-Regie mit  Joerg Zboralski) am Theater Erlangen (7/2012)

Choreografien der Arbeit am Schauspiel Leipzig (11/2017)

 

Bierbichler, Josef

Josef Bierbichler, mitunter auch als "Sepp" Bierbichler benannt, am 26. April 1948 im bayerischen Ambach, ist Schauspieler, Wirt und Schriftsteller.

Josef Bierbichler betreibt noch heute die Wirtschaft am Starnberger See, in der er aufwuchs. Nachdem er die Hotelfachschule absolviert hatte, studierte er Schauspiel an der Münchner Otto Falckenberg Schule.

Er reüssierte am Residenztheater und lernte im München der 70er Jahre den Dramatiker und Theater- und Filmregisseur Herbert Achternbusch kennen, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit verband. 1980/81 ging er nach Frankfurt, wo er am dortigen Schauspiel zum Ensemble des Mitbestimmungstheaters gehörte. Weiterhin arbeitete Bierbichler im Theater mit Christoph Schlingensief und Christoph Marthaler und im Film mit Werner Herzog, Tom Tykwer und in jüngerer Zeit mit Hans Steinbichler zusammen. Auf der Bühne stand er u.a. in Zürich, am Wiener Burgtheater, der Volksbühne und der Schaubühne in Berlin. In der Theater heute-Kritikerumfrage wurde er dreimal zum "Schauspieler des Jahres" gewählt. 2008 erhielt er den Theaterpreis Berlin.

2001 veröffentlichte er sein erstes Buch, die autobiografische Skizze "Verfluchtes Fleisch". Im September 2011 erschien sein Roman "Mittelreich".

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Josef Bierbichler:

John Gabriel Borkman an der Schaubühne Berlin (1/2009)

Tod in Venedig / Kindertotenlieder an der Schaubühne Berlin (1/2013)

Weitere Nachtkritiken zu Inszenierungen seines Romans Mittelreich:

Mittelreich an den Münchner Kammerspielen, inszeniert von Anna-Sophie Mahler (11/2015)

Mittelreich am Theater Erlangen, inszeniert von Thomas Krupa (6/2016)


Weitere Texte
zu Josef Bierbichler auf nachtkritik.de:

Filmkritik Bierbichler. Ein Porträt von Regina Schiling (3/2008)

Buchkritik Mittelreich Roman (11/2011)

Bihler, Lucia

Lucia Bihler, 1988 in München geboren, ist Regisseurin.

Bihler studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Bereits während des Studiums realisierte sie Projekte am bat Studiotheater, am Ballhaus Ost Berlin und am Maxim Gorki Theater Berlin. 2011 gründet sie die freie Kompanie "gold&hiebe", mit der sie inzwischen fünf Inszenierungen erarbeitet hat. Darüber hinaus ist sie im Vorstand des TOWER e.V., eines Kunstlabors in Berlin Kreuzberg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Lucia Bihler:

Biedermann und die Brandstifter am Deutschen Theater Götingen (4/2015)

Der grüne Kakadu am Schauspielhaus Wien (1/2016)

Medea oder Das goldene Vlies am Theater Lübeck (11/2017)

Überschreibung von E. L. Karhu die Frage nach den Identitäten am Schauspiel Leipzig (12/2017)

Zur schönen Aussicht am Staatstheater Oldenburg (4/2018)

Link:

goldundhiebe.tumblr.com

Bilmen, Mizgin

Mizgin Bilmen, geboren 1983 in Duisburg, ist Opern- und Theaterregisseurin.

Nach längerer Hospitanz am Theater an der Ruhr Mülheim bei Roberto Ciulli studierte sie ab 2010 Schauspiel-Regie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ab 2012 Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Ab 2013 Regieassistentin am Maxim Gorki Theater in Berlin. Mit ihrer Abschlussinszenierung "autopsie danton" wurde sie 2014 zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg eingeladen.

nachtkritiken zu Inszenierungen von Mizgin Bilmen:

Helden am Schauspiel Frankfurt (12/2014)

Charlotte Salomon am Theater Bielefeld (1/2017)

Antigone am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg (5/2017)

Malina am Konzert Theater Bern (1/2018)

Radikale Akte am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2018)

 

Bischoff, Thomas

Thomas Bischoff, 1957 in der Nähe von Leipzig geboren und in Magdeburg aufgewachsen, ist Theaterregisseur.

Seine Regielaufbahn begann er 1984 als Quereinsteiger am Theater Senftenberg. Nach 1989 arbeitete er auch in München, Köln, Heidelberg, Mainz und Graz, später zudem in Düsseldorf, Hannover und Göttingen oder als Opernregisseur an der Staatsoper Stuttgart. Von 1999 bis 2001 war er Hausregisseur an der Berliner Volksbühne. Seine am Schauspiel Leipzig entstandene Inszenierung von Heiner Müllers "Weiberkomödie" war 1999 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thomas Bischoff:

Faust am Deutschen Theater Göttingen (12/2007)

Schattenstimmen am Staatstheater Kassel (5/2008)

Emilia Galotti am Theater Chemnitz (10/2008)

Die Familie Schroffenstein am Deutschen Theater Göttingen (4/2009)

Elektra am Theater Chemnitz (11/2009)

Verbrechen und Strafe am Deutschen Theater Göttingen (5/2010)

Blackfacing-Debatte

Blackfacing-Debatte

Als Dieter Hallervorden am Berliner Schlossparktheater im Januar 2012 seine Inszenierung von Herb Gardners "Ich bin nicht Rappaport" mit einem schwarz geschminkten weißen Schauspieler in einer der Hauptrollen herausbrachte, formierte sich – zunächst im Netz – Widerstand. An dem Protest gegen diese spezielle Inszenierung, die ihre Kritiker in der Tradition des rassistischen, "Neger"-Klischees parodierenden "Blackface"-Theaters der in den USA des 19. Jahrhunderts populären "Minstrel-Shows" sahen, entfachte sich bald eine weiter greifende Diskussion darüber, wie rassistisch es eigentlich allgemein auf deutschen Bühnen zugeht.

Die Organisation Bühnenwatch trat auf den Plan und organisierte neben Netz- auch "Real Life"-Protestaktionen, zum Beispiel gegen Michael Thalheimers Inszenierung von Dea Lohers "Unschuld" am Deutschen Theater Berlin. In der Urfassung dieser Inszenierung bemalten sich zwei weiße Schauspieler die Gesichter schwarz – im Zuge der Proteste und der weiteren Diskussion entschied das DT sich dafür, das "Blackfacing" aus der Inszenierung zu streichen.

Auf nachtkritik.de meldeten sich derweil Kommentatoren und Autoren zu Wort und untersuchten unter anderem, warum die Debatte an den Theatern richtig UND falsch ist, was ihre historischen Grundlagen sind und wie manche Argumente der Theater(kritik) verraten, dass die Möglichkeiten der kritischen Reflexion noch lange nicht ausgeschöpft sind.

Im Herbst 2012 flammte die Debatte an Brett Baileys Gastspiel Exhibit B beim Festival "Foreign Affairs" der Berliner Festspiele wieder auf – im Rahmen des Symposiums "Stages of Colonialism / Stages of Discomfort", von dem Elena Philipp berichtet. Im Mai 2013 wiederum wurde Sebastian Baumgartens Zürcher Inszenierung der "Heiligen Johanna der Schlachthöfe" mit einer schwarz angemalten Frau Luckerniddle anlässlich des Gastspiels beim Theatertreffen zum Anlass der Auseinandersetzung, natürlich auch in der Jury-Abschlussdiskussion. In Wien entfachte sich die Debatte im März 2014 anhand eines Plakats und einer Aktion beim Wiener Opernball.

Im September entfacht ein Londoner Gastspiel von "Exhibit B" einen Proteststurm, der mit der Absetzung der Aufführungsserie endet.

Texte zum Themas (und im Umfeld des Themas) auf nachtkritik.de:

Zur Blackfacing-Diskussion – Theater macht Kunst, aber nicht im luftleeren Raum von Nikolaus Merck (2/2012)

Presseschau vom 24. Februar 2012 – Die Blackfacing-Debatte geht weiter

Die Blackfacing-Debatte oder: Das Politische im Ästhetischen, von Ulf Schmidt (2/2012)

Die Blackfacing-Debatte II: Worüber wir reden, wenn wir über "Blackface" reden, von Jürgen Bauer (2/2012)

Die Blackfacing-Debatte III: Man muss kein Neonazi sein, um rassistisch zu handeln, von Lara-Sophie Milagro (3/2012)

Presseschau vom 23. März 2012 – Die taz über Blackfacing-Diskussion am Deutschen Theater Berlin nach der Vorstellung von "Unschuld"

Presseschau vom 23. April 2012 – Im Tagesspiegel spricht Schauspieler Michael Klammer über Blackfacing und Rassismus

Presseschau vom 25. Mai 2012 – Ulrich Khuon spricht über drei Jahre Intendanz und die Blackfacing-Debatte am Deutschen Theater Berlin

Es geht um die Diskurshoheit – Debatte um Brett Baileys Arbeiten auf dem Symposium "Stages of Colonialism / Stages of Discomfort" beim Berliner Festival "Foreign Affairs", von Elena Philipp (10/2012)

Blackface, Whiteness & the Power of Definition – eine Tagung von Bühnenwatch, Bericht von Nikolaus Stenitzer (10/2012) (mit Presseschau)

Presseschau vom 19. Oktober 2012 – die Frankfurter Rundschau und der englische Guardian zur Blackfacing-Debatte

Presseschau vom 22. Januar 2013 – Simone Dede Ayivi argumentiert im Tagesspiegel gegen rassistischen Sprachgebrauch in Kinderbüchern

Black Intervention zu Rassismem in Kinderbüchern im Ballhaus Naunynstraße, von Esther Slevogt (2/2013)

Presseschau vom 2. Juni 2013 – Internationale Blogs beleuchten die Situation von Schauspielern mit ostasiatischem Migrationshintergrund auf englischsprachigen Bühnen

Blackfacing in Sebastian Baumgartens "Johanna der Schlachthöfe" – In einer Sonderveranstaltung der Berliner Festspiele treffen Welten aufeinander, von Esther Slevogt (6/2013)

Rassismus im Kulturbetrieb – Eine Podiumsdiskussion im Ballhaus Naunynstraße in Berlin (9/2014)

Presseschau vom 6. Oktober 2014: Süddeutsche und Neue Zürcher berichten von Robert Wilsons Inszenierung von "Les Nègres" am Pariser Odéon-Theater

Diskussion über Rassismus und Johan Simons' Inszenierung "Die Neger" am Hamburger Schauspielhaus (10/2014)

Magazinrundschau Oktober 2014: Wann gehören das N-Wort und die neoliberalen Selbstausbeutungsorgien endlich der Vergangenheit an?

Debattenbeitrag: In Sachen Blackfacing – Zwischenruf zu einer andauernden Debatte (11/2014)

Meldung: Proteste in Paris gegen Brett Baileys "Exhibit B" (12/2014)

Erklärung von Brett Bailey nach den Pariser Protesten gegen seine umstrittene Arbeit EXHIBIT B

Kommentar vom 5. Dezember 2014: Robert Wilson vermeidet mit Jean Genets "Les Nègres" am Pariser Théâtre de l'Odéon nur scheinbar diskriminierenden Zeichengebrauch

Links:

buehnenwatch.com (Website der Organisation Bühnenwatch)

Vier Stimmen zum Blackfacing in der "Heiligen Johanna": Kulturwissenschaftlerin Simone Dede Ayivi, Regisseur und Bühnenwatch-Aktivist Atif Hussein, Regisseur Sebastian Baumgarten und Dramaturgin Andrea Schwieter (5/2013)

TT-Bloggerin Summer Banks über Blackfacing in der "Heiligen Johanna" (5/2013)

Holger Syme über Blackfacing in der "Heiligen Johanna" (5/2013)